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Erfahrungen und Meinungen über die Ausbildung zum KFZ-Lackierer

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  • Erfahrungen und Meinungen über die Ausbildung zum KFZ-Lackierer

    Hallo Lackergemeinde,
    meine Name ist Andreas, bin derzeit noch 16 Jahre alt und besuche die 11. Klasse eines Gymnasiums. Durch mein Hobby (das Airbrushen) welches ich nun seit einem halben Jahr betreibe, fasziniert mich auch immer mehr die Kunst des Lackierens, da man beides wirklich gut miteinander kombinieren kann.

    Nun hätte ich ein paar Fragen, gerade an die Lacker, die vllt noch in der Ausbildung sind, da ich doch sehr mit dem Gedanken spiele, eine Ausbildung zum KFZ Lacker nach dem Abitur anzutreten.

    Welche Erfahrungen konntet ihr bisher in eurer Ausbildung sammeln? posiitives, oder auch negatives?
    Wie schaut es aus, ist jemand eventuell in einem Industriellen Betrieb ausgebildet worden? (zB in einem der Autohäuser?)

    Über ausführliche Meinungen und Erfahrungsberichte würde ich mich sehr freuen.

    Viele Grüße
    Andy

  • #2
    RE: Erfahrungen und Meinungen über die Ausbildung zum KFZ-Lackierer

    mein Tip ist der: mach das wofür du das meiste Interesse mitbringst


    Bsp: du hast Glück und landest in einer Firma, wo du einen Meister
    oder Gesellen hast, der dir alles fachliche und natürlich auch
    handwerkliche in einer verständlichen Form beibringen kann.

    geil




    nächste Bsp: du landest in einer Firma, wo du nur die Scheiße weg-
    räumst und es mit Klugscheißern zu tun hast, die eigentlich keine
    Ahnung haben------------das wirst du erst später feststellen

    doofe scheiße



    du solltest also genau hinschaun wo du landest,
    sprich mit deinem eventuellen Meister,
    wie sie dich mustern----so kannst auch du sie mustern

    der Beruf ansich ist sehr umfangreich, daher sehr interessant

    vielleicht hilft es dir

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    • #3
      Hi
      Caedreth

      Rene spricht es an, der Betrieb ist wichtig,
      Habe ich selber vor 1 1/2 Jahren feststellen müssen.

      Daher solltest du auf jedenfalls ein Praktikum in dem Betrieb machen
      den du dir für deine Ausbildung aussuchst.
      Das ist für beide Seite von großem Vorteil.
      So können beide Seite sehen ob man zueinander passt.

      (Denn man muss ja mindestens 3 Jahre gut miteinander Auskommen.)

      Wenn dem dann nicht so ist und du dich unwohl fühlst, solltest du
      das ansprechen und dich gegebenenfalls nach was anderem Umschauen.
      Lieber 2 Wochen Praktikum in den Sand setzen als mitten in der Lehre
      einen neuen Betrieb suchen zu müssen.

      Wichtig ist das man ehrlich miteinander umgeht, das verlangt der Chef
      und die Kollegen ,und daher kannst du das auch verlangen.

      Wo und in welchem Bereich du dich Ausbilden lässt
      ist auch nicht so einfach.

      Bei Porsche ,BMW oder VW wirst du wahrscheinlich auf dem neusten
      stand der Technik sein , einen super sauberen Arbeitsplatz haben und
      geregelte Arbeitszeiten nachgehen können.

      Dann haste aber unter Umständen auch nur Neuteile in der Hand
      und wirst so Sachen wie Verzinnen ,Ausbeulen u.s.w
      nur am Rand mitbekommen.

      Da hat der Kleine oder Mittelständige freie Betrieb
      um die Ecke halt wieder seine Vorteile.
      Da bekommste halt auchmal den vergammelten Käfer oder den aufgebauten Golf mit Flipflop
      in die Hand und musst auch mal die
      Beule in Kotflügel selber rauskloppen oder die Windschutzscheibe
      selber ausbauen. Was ja auch nicht schlecht ist wenn man es
      denn dann mal kann.


      Sprech mal mit der Handwerkskammer die für dich zuständig ist.
      Schau dir die Betriebe in deiner Nähe an und informiere dich ein wenig
      über diese. Klasse Ansprechpartner sind da auch die Berufschulen , den die
      bekommen Hautnah mit wie ein Betrieb mit seinen Lehrlingen
      umgeht ,einfach mal hinfahren und die Lehrer
      oder den Schulleiter ansprechen.


      Have a nice Day

      Kommentar


      • #4
        Hallo Caedreth,

        mit einem Abitur würde ich mir das mit den Kfz-Lackierer noch mal überlegen, informiere dich doch mal nach den Bedingungen für eine Ausbildung zum Lacktechniker.
        Das hat auch was mit Lack zu tun, da wird aber auch über Farbwerte, Helligkeit/Dunkelheit und Lackzusammensetung und all diese Dinge unterrichtet, eben mehr von der techniche Seite des Lackes.
        Wenn du die Ausbildung geschafft hast, könntest du entweder ein lacktechnisches Studium dranhängen, oder du bewirbst dich bei einen Lackhersteller als Anwendungstechniker (ist ein Traumjob).
        Da hast du ein höheres Einkommen und hast nicht immer deinen Chef im Nacken.

        Kommentar


        • #5
          Original von multani
          Hallo Caedreth,

          mit einem Abitur würde ich mir das mit den Kfz-Lackierer noch mal überlegen, informiere dich doch mal nach den Bedingungen für eine Ausbildung zum Lacktechniker.
          Das hat auch was mit Lack zu tun, da wird aber auch über Farbwerte, Helligkeit/Dunkelheit und Lackzusammensetung und all diese Dinge unterrichtet, eben mehr von der techniche Seite des Lackes.
          Wenn du die Ausbildung geschafft hast, könntest du entweder ein lacktechnisches Studium dranhängen, oder du bewirbst dich bei einen Lackhersteller als Anwendungstechniker (ist ein Traumjob).
          Da hast du ein höheres Einkommen und hast nicht immer deinen Chef im Nacken.
          Also für einen Lacktechniker, braucht man einen "Meister", es sollte schon Gute Praxiserfahrung da sein...logischerweise.

          Ein Traumjob ist es nicht...die sind dauernd unterwegs und teilweise mal ne Woche nicht zu hause.

          Die müßen auch im Jahr..so und soviel "neues Material" an den Kunden bringen.....und die Latte ist hoch gesteckt.
          Auch Neukunden werben ist dabei.
          Zuckerschlecken ist das nicht.
          Jeder Lehrgang muß mitgemacht werden, ob man will oder nicht.

          Die Bezahlung ist gut, da auch viel Auslöse dabei ist.
          Sie inhalieren nicht soviel Gift, wie einer der jeden Tag in der Halle steht.
          Und kommen viel rum.

          Es hat alles seine Vor und Nachteile.

          Kommentar


          • #6
            So isses! Und sie sind meistens die ersten die sich die Prügel beim Kunde abholen wenn irgendwas nich funktioniert...
            Leute, denkt an den EP !!!

            Kommentar


            • #7
              Na ja ,wenn ihr denkt, lass ich euch mal in den Glauben.

              Kommentar


              • #8
                Ich kenn zwar Deine Firma "Car Interior Lacke" nicht, aber wenn Du für einen der großen Hersteller wie Nexa, PPG, Glasurit, Standox, Sikkens oder Spies Hecker etc arbeitetest, dann hast Du allerhand zu tun.

                Meistens hängt von Dir ab, ob der Kunde umstellt oder nicht. Bei Problemen musst Du Feuerwehr spielen etc etc.

                Ich kenne also das Produkt nicht, das Deine Firma vertreibt, aber wenn es scih um Sonderlack oder so handelt, dann kann man das nicht mit dem harten Geschäft der Reparaturlackierung vergleichen.

                Ich mach den Job schon 22 Jahre und wir haben schon so einige Anwendungstechniker verschlissen.

                BTW - Meister sollte man für den Beruf auf jeden Fall haben.


                Thomas
                RTFM!

                Kommentar


                • #9
                  Anwendungstechniker, hieß "früher" Vorführmeister...und das sagt doch schon alles aus.

                  @ multani

                  jetzt sag bloß, du hast nicht mal ne Lehre als Lackierer gemacht :rolleyes:

                  Kommentar


                  • #10
                    Selbstverst. habe KFZ Lackierer gelernt, so abwertend wie du hier schreibst.
                    sagt über dich schon alles. Was soll das?

                    Kommentar


                    • #11
                      Original von multani
                      Hallo Caedreth,

                      mit einem Abitur würde ich mir das mit den Kfz-Lackierer noch mal überlegen, informiere dich doch mal nach den Bedingungen für eine Ausbildung zum Lacktechniker.
                      :rolleyes:

                      Kommentar


                      • #12
                        Original von multani
                        Hallo Caedreth,

                        mit einem Abitur würde ich mir das mit den Kfz-Lackierer noch mal überlegen, informiere dich doch mal nach den Bedingungen für eine Ausbildung zum Lacktechniker.

                        Original von multani
                        Selbstverst. habe KFZ Lackierer gelernt, so abwertend wie du hier schreibst.
                        sagt über dich schon alles. Was soll das?
                        Da hast Du Dir wohl selbst widersprochen


                        Na ja ,wenn ihr denkt, lass ich euch mal in den Glauben.
                        Das würde ich dann schon eher als abwertend bezeichnen...

                        Thomas
                        RTFM!

                        Kommentar


                        • #13
                          lol

                          Wie ne horde Kinder
                          Kaum schaut man mal nicht hin ,hauen sie sich die köppe ein.


                          Original von multani
                          Selbstverst. habe KFZ Lackierer gelernt, so abwertend wie du hier schreibst.
                          sagt über dich schon alles. Was soll das?
                          Na jetzt lass mal gut sein , wird nicht alles so heiß
                          gegessen wie es gekocht wird.
                          Die Jungs sind ein wenig ruppig , aber liebenswert.
                          Bei Malm war ein wenig Ironie dabei .
                          Ich denke nicht das er dich jetzt anmachen wollte.

                          Du bist neu hier , da fühlt man einem halt auch mal
                          auf den Zahn ,ist doch überall so.

                          Also nicht böse nehmen und sofort auf Aggressiv schalten
                          Hättest dich ja auch mal im Forum "Vorstellung" vorstellen können,
                          dann währe die Frage wahrscheinlich garnicht aufgetretten.


                          weiter gehts ,


                          .

                          Kommentar


                          • #14
                            Moin
                            multani


                            Hast Du etwas mehr Info über Car Interior Lacke ?

                            Gruß

                            Holger

                            Kommentar


                            • #15
                              Moin!
                              Also dieses Thema finde ich sehr interessant. Ich selber bin schon seit Jahren Lackierer-Geselle und arbeite in einem kleinem Betrieb (habe auch dort gelernt).
                              Warum bin ich eigentlich Fahrzeuglackierer geworden. Nun, das fing so mit
                              20 an. Zu dieser war ich gerade in der Phase, wo ich ohne Ende
                              Tuning-Zeitschriften gelesen habe. Und da vielen mir ständig diese (teil)
                              cool lackierten Autos auf. Da dachte ich mir, das ich sowas gerne von Beruf
                              machen möchte.

                              Aber die Ernüchterung kam schnell. Die Ausbildung war Katastrophe.
                              Richtig was gelernt hat man irgendwie nicht.
                              Alles was ich kann, habe ich mir quasi selber beigebracht bzw. das
                              beigebrachte selber weiter ausgeweitet. Meine Spezialgebiete sind
                              die (Industrie-)Lackierung und der Finish-Bereich.
                              Selbstverständlich habe ich aber auch schon Autos etc. lackiert.
                              Aber als "Spachtelcrack" kann und möchte ich mich nicht bezeichnen.

                              Dafür haben andere Mitarbeiter, die aber auch nur auf diesem Gebiet stark sind und sonst nirgends.
                              Und wenn ich mir die Ausbildung unseres aktuellen Lehrlings
                              (kommt im August ins 3. Lehrjahr) ansehe -
                              da kann man nur mit dem Kopf schütteln.
                              Seit ein paar Wochen macht er jetzt Finsih (mehr oder weniger gut). Und heute durfte er (ohne jetzt zu lügen), das zweite mal direkt an einem
                              Kundenwagen arbeiten (Stoßfänger vorne rechts anlackieren).

                              Nun, was kann unser Lehrling? Nicht viel. Er kann Industrieteile abwaschen,
                              Rasen mähen, Kunden wegbringen und aufräumen. Und das kommt alles
                              daher, weil sich unser Meister nicht um ihn kümmern will/kann.
                              Und die anderen Kollegen teilweise auch nicht. Ich und noch zwei
                              weitere Kollegen sind die einzigen, die ihm hin und wieder etwas
                              zeigen (wie es die Zeit zuläßt). Man muß aber auch dazu sagen,
                              das der Lehrling teils sehr schluderig arbeitet. Er nimmt das
                              ganze noch nicht genau. Er sieht sich Neuteil z. B.
                              nicht genau an, ob evtl. Schäden/Kratzer dran sind.
                              Und so werden die Teile dann auch zum lackieren vorbereitet.

                              Das wollte ich mal loswerden, weil ja ein User geschrieben hatte,
                              was in der Ausbildung zum Lacker alles dazugehört.
                              Aber leider Gottes sieht die Ausbildungs-Realität ganz anders aus!



                              .

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