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1K Chemisch Trocknen ?

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  • 1K Chemisch Trocknen ?

    Hi

    ist ja kein Geheimnis das ich in Umschulung bin,
    und auch wenn unser Meister viel Theorie mit uns macht kann ich nicht alles wissen.

    Daher , im Klaus Chor steht.

    Klarlacke .........................Bla Bla

    Einkomponentenlacke:

    Alkydharzlacke (Alkydharzkombinationen) Acrylharzlacke
    physikalisch und/oder chemisch trocknend

    Habe ich was verpasst ?? Chemisch trocknend und 1K

    Oder ist das ein Klaus Chor Täuschungsversuch

  • #2
    Stimmt schon, Alkydharzlacke trocknen oxidativ durch Aufnahme von Sauerstoff.

    Sie sind nach der Trocknung irreversibel, mit dem eigenen Lösungsmittel (KH-Verdünnung) nicht mehr lösbar.

    Bei allen irreversiblen Lacken vollzieht eine chemische Trocknung.

    Kommentar


    • #3
      ja , das stimmt, bei einigen Alkyd und Kunstharzenkombinationen sind Fettsäuren mit im Spiel,
      welche oxidativ mit Luftfeuchtigkeit reagieren. Die trocknen dann sowohl physikalisch und chemisch.

      Es gibt aber noch andere chemisch trocknende 1K-Lacke. Das geht mit PUR, Acryl, Alcyd,Siliconharz,Urethan und deren Kombinationen.

      Die enthalten Isocionate, wie wir sie vom 2K-Härter kennen. Allerdings in geblockter Form,
      sonst wären diese Lacke wegen Topfzeit nicht lagerfähig.
      Um die Reaktion der Isocyonate zu verhindern werden diese also geblockt.
      Dazu eignen sich Polyisocyanate/blockierte Amine, die erst in Verbindung mit Luftfeuchtigkeit sich in die freien Amine zurückspalten und dann für die chemische Reaktion zur Vernetzung
      zur Verfügung stehen.

      Man kann aber auch Mono-Isocyonate (MDI) verwenden, diese werden durch Zugabe von Phenol, Methylethyl Ketoxim und anderem Gedöns an der Reaktion gehindert und erst nach
      der Ausdunstung dieser Zuschlagstoffe kann die Reaktionvernetzung in Gang kommen.

      Dann gibt es noch die mikroverkapselte Systeme, bei denen die Reaktionspartner – durch eine Diffusionssperrschicht getrennt voneinander vorliegen und die Vernetzungsreaktion
      thermisch eingeleitet wird. Da liegt also das Isocyonat in Mikrokapseln im Lack, welche bei einer bestimmten Temperatur platzen und die chemische Reaktion einleiten.
      Dies haben wir oft bei 1K-Einbrennlacken, was erklärt auch , warum diese erst chemisch und mechanisch stabil werden, wenn sie einmal die erforderliche Temperatur bekommen haben.
      Dies Technolgie haben wir auch teilweise in der Pulverbeschichtung.

      Dann blieben noch die UV-härtenden 1K-Lacke, wo Fotoinitiatoren mittels starker UV-Strahlung in ihre Radikale aufgespalten werden und erst dann die Vernetzung auslösen.

      Mehr fällt mir dazu auch erst mal nicht ein, mein Kopf ist von gestern noch ziemlich brummig.
      ..........der Weg ist das Ziel !

      Kommentar


      • #4
        eigentlich blöd

        es heißt 1K--------------weil es nur eine Komponente gibt

        is in meinen Augen nich mehr so richtig 1K
        ganz schön dahingeschummelt----aus Preisgründen?




        (gut, ich habe damit nicht zu tun, daher auch meine Unwissenheit )

        Kommentar


        • #5
          Zitat von plasma1210 Beitrag anzeigen


          Mehr fällt mir dazu auch erst mal nicht ein, mein Kopf ist von gestern noch ziemlich brummig.

          puh , da habe ich ja glück gehabt ^^
          Mir ist so schon schwindelig geworden ^^

          Danke jetzt bin ich wieder schlauer.
          Wobei Oxidation und Alkyd hatte ich falsch abgespeichert
          Habe ich jetzt von Physikalisch nach Chemisch verschoben

          Danke

          Kommentar

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