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Gedankengang/ kann man diesen Schritt wagen?

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  • Gedankengang/ kann man diesen Schritt wagen?

    Hallo erstmal,

    bin neu hier und möchte erstmal ein Hallo an alle hier loswerden!

    Heisse Daniel , komme aus 46562 Voerde, bin 28 und zu meinen absoluten Lieblingsbeschäftigungen gehört in meiner Freizeit das Lackieren, rein hobbymäßig...

    Mit meinem ersten Beitrag hier komme ich direkt zu einer, für den ein oder anderen hier, sehr merkwürdigen Frage.

    Es sieht so aus, dass ich "damals" eine Ausbildung zum Industriekaufmann gemacht habe. Es hatte zu dieser Zeit auch einen bestimmten Grund, warum ich diesen Job erlernt habe...ich wollte mich selbstständig machen. Wie dem auch sei, mit der Zeit ist dieser Wunsch in sehr weite Ferne gerückt. Nun ist es so, dass mir dieser Job keinen Spass macht und ich überlege, mich umzuorientieren. Dabei spielt der Gedanke, das Lackiererhandwerk zu erlernen schon länger in meinem Kopf.

    Lange Rede macht kein Sinn....

    Ich überlege, ob ich so einen Schritt in meinem Alter noch wagen sollte/könnte!

    Vom Lerneifer und vom Ehrgeiz kann ich das zu 100 Prozent. Ist die Frage, ob man sich als 28jähriger noch mal in eine Ausbildung stürzen sollte. Das größte Problem liegt sicherlich an der sehr geringen Ausbildungsvergütung!

    Wieteres Problem ist sicherlich auch, ob es jemanden gibt, der einen 28jährigen noch ausbildet!

    Hmm ich weiss nicht ganz, wie ich das alles schreiben soll hier, aber sicherlich wisst Ihr, wie ich das alles meine...

    Mich interessiert einfach mal eure Meinung dazu...

  • #2
    Warum nicht? Wenn Dir Dein aktueller Job keinen Spass macht, dann solltest Du Dich wirklich umorientieren denn mit 28 hast Du noch 39 Jahre bis zur Rente
    Und da sollte man seine Job doch wirklich mit mehr Freude machen...

    Ich arbeite auf allen Gebieten am Liebsten mit Leuten zusammen, die ihren Beruf mit Leidenschaft und Hingabe ausführen.

    Die finanzielle Seite spielt natürlich auch eine Rolle, aber trotzdem lieber in den sauren Apfel beissen und sich nachher bewußt zu sein "ich hab das Richtige getan". Garantieren kann Dir das natürlich auch keiner.

    Thomas
    RTFM!

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    • #3
      natürlich kann einem das niemand garantieren...

      Es ist auf der einen Seite halt schade, dass ich damals diesen Weg eingeschlagen habe...so denke ich heute, aber als ich das gemacht habe, hatte ich mir dass ja bewusst ausgesucht....aber da kann man ja stundenlang mit wenn und aber und ob drüber iskutieren, das bringt im nachhinein ja nix.

      Ich würde in so einer Ausbildung natürlich auch mehr als nur die Ausbildungszeit ansich investieren. Wenn es irgendwie machbar wäre, würde ich Überstunden machen, an we arbeiten....evtl. kann man ja damit das Gehalt aufstocken, um über die Runden zu kommen...Was ich sagen will, ist einfach nur, dass ich, wenn ich es denn machen würde, mit 200% dabei wäre! Ich bin einfach immer wieder fasziniert von Lackierarbeiten...es ist eine absolute Kunst! Bin ab und an auf Treffen unterwegs, was da manchmal an lackierarbeiten zu sehen ist.....ich könnte da stundenlang vorstehen....

      bei jeder lackierung, die mir gefällt, erwische ich mich, wie in meinem kopf alles rattert und ich n plan mache, wie ich das lackieren würde....keine ahnug...finde für diese faszination keine worte

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      • #4
        Einer meiner Gesellen ist jetzt 31 und ist gelernter Einzelhandeskaufmann. Er hat aber vor ein paar Jahren eine Umschulung zum Fahrzeuglackierer gemacht, hat es auch wirklich super drauf und fängt nun im August sogar an seinen Meister zu machen!

        Kommentar


        • #5
          joa...umschulen...mit dem wort bin ich auch mal beim amt gewesen....da haben die mir gesagt, dass man aufgrund desse, dass ich industriekaufmann gelernt habe, und diese jobs zu haben sind, keine umschulung machen kann. man erklärte das so, dass nur leute umgeschult werden, bei denen es aussichtlos ist, eine festanstellung in ihrem erlernten beruf zu bekommen...als beispiel sei hier mal der bergbauer, der untertage arbeitet genannt...

          aber wenn das wirklich gehen sollte, dann wäre ich echt dankbar, für mehr informationen!

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          • #6
            ... also ich ab mich mit fast 28 noch dazu entschieden zu Studieren und es nicht bereut. Hatte die gleichen Ängste. In meinem Studiengang (Architektur) lag/liegt der Altersdurchschnitt bei 25-27 Jahren.

            Da bekommt auch jeder ´nen Job später... wenn er gut ist... und darauf kommt es an. Derweil suchen sich die Arbeitgeber keinen Arbeitnehmer anhand des Alters. Egal ob Studium oder Ausbildung.

            Deine Motivation und deine Fähigkeiten eröffnen dir neue Wege.

            Also mach es und ignoriere das Geschwätz konservativer Leute.
            UND sei hartnäckig bei Behördenbesuchen. Meistens gibt es immer Wege eine finanzielle Lösung zu finden.

            Möglich wäre ja auch ein "Finanzierungsabkommen" mit deinem Betrieb. Oft gibt es Firmen, die die Ausbildungskosten übernehmen und als Gegenleistung eine... beispielsweise... 5 jährige Beschäftigung mit dir vereinbaren. Der Betrieb investiert Know-How und Geld in dich und DU zahlst es ihm quasi mit deiner Arbeit zurück. Solche Modelle werden zwar meistens in akademischen oder hochspezialisierten Berufsfeldern gefördert (z.B. Verkehrspiloten)... aber an dieser Stelle kratzen kannst du ja mal...

            Ich wünsche dir jedenfalls viel Erfolg!


            VEC

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            • #7
              Es ist mit 28 nicht zu spät eine Ausbildung zu machen.

              Ich habe einen 32-jährigen bei mir als Ferien-Praktikant für 2 Monate aufgenommen. Anfänglich war er froh als langjähriger Arbeitsloser aus Berlin in Österreich sofort eine Stelle gefunden zu haben. Hab daraus gesehen, der kann was.

              Macht zur Zeit die Ausbildung mit dem Lohn eines Helfers, das sind 1300,00 netto, damit kann er leben. Und das was er leistet, rentiert sich für mich alle mal.

              Wäre für dich auch die Möglichkeit: Frag in einem Betrieb ob du die Ausbildung machen kannst, anfänglich mit dem Lehrlingsgehalt, mit der Option wenn deine Leistung passt du zum Helferlohn aufsteigen kannst. Bei einem vollmotivierten 28-jährigen kann ich mir das auch in anderen Betrieben vorstellen.

              Grüße
              Christian
              Zuletzt geändert von b2b; 31.07.2008, 08:37. Grund: Ergänzung

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              • #8
                also vorstellen kann ich es mir ja definitiv....neben des geldes gibt es da nun natürlich auch das problem, dass die ausbildungen ja genau morgen anfangen.....mir wäre es sogar egal, wo das ist, dafür zieh ich auch um, wenn es denn ein guter betrieb ist....also sollte so was machbar sein, würde ichmein leben schon danach umstellen....

                nur wo findet man so kurzfristg n betrieb, der a) sich so kurzfristig auf sowas einlässt, und der b) natürlich noch gut ist...

                ich kenne hier in der umgebung nur zwei lackierbetriebe, bei denen ich schon mal etwas habe machen lassen....aber wie da das betriebsklima ist?!?!?! ok, das weiss man ja niergends vorher

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                • #9
                  also ichhab grad mal einfach ganz doof umschulung zum kfz-lackierer beo google eingegebn. raus kam dabei, direkt auf der ersten suchseite, ne seite einer bildungsakademie in gelsenkirchen, die das anbieten. sofort einfach mal ganz unverbindlich da angerufen und n bisschen informiert....


                  fakt ist, dass ich nen bildungsgutschein benötige, die dauer 21 monate beträgt und ein neuer kurs im oktober anfängt. jetzt geh ich mit dem ausdruck davon einfach mal zu meinem man beim amt...mal schauen, was die dazu sagen....

                  Kommentar


                  • #10
                    Ich hab auf der Gelsenkirchener-Seite keine näheren Angaben gefunden, wie denn die praktische Seite ausschauen soll?
                    Die Theorie ist nur die halbe Miete.

                    Grüße
                    Christian

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                    • #11
                      hab auch noch mal n bisschen recherchiert (schreibt man das so?)

                      auf jeden fall findet der praktische teil der ausbildung / umschulung dort auch statt. die haben da lackierkabine und so weiter. dort finden auch andere handwerkliche ausbildungen statt. holzbearbeitungsmaschinen und so weiter, alles da...da scheint ne menge vorhanden zu sein.

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                      • #12
                        Moin zusammen.


                        Es gibt 3 Möglichkeiten in den Job Fuß zu fassen.

                        1. Man sucht sich einen Bertrieb und fängt als Helfer an .
                        Nachteil = wenig Geld, man Fliegt als erstes wenns mal schlecht läuft , Lackieren kann man vergessen.

                        2. Umschulung.
                        Die dauert 2 Jahre und man hat hinterher seinen Gesellenbrief.
                        Nachteil = Wenig Geld = entweder ALG 1 oder 2 , je nachdem was man vorher gemacht hat.
                        Beides ist aber nicht der bringer muss man aber halt durch.
                        Zurück auf die Schul Bank.

                        Vorteil = Gesellenbrief
                        Dauert nur 2 Jahre


                        Es gibt 2 Möglichkeiten der Umschulung.
                        1 . Einzelumschulung = Man macht die in einem Betrieb.
                        2 . Man besucht eine Bildungsstätte.


                        3. Die normale Ausbildung zum Fahrzeuglackierer.

                        Nachteil = Wenig Geld , Dauer 3 Jahre ,zurück auf die Schul Bank.
                        .Vorteil = Gesellenbrief.



                        Also ich bin vor 8 Monaten in genau der Situation wie cliofanatic28
                        gewesen.

                        Meinen alten Job kann ich nicht mehr ausüben weil mein Rücken das nicht mit macht.
                        Also bin ich ende letzten Jahres zum Arbeitsamt gegangen und habe mich um eine Umschulung bemüht.

                        Einige der Mitglieder der ersten Stunde von Diespritzer.de wissen das.

                        Einfach war das nicht.
                        Wenn ich zum dem Termin mit dem Arbeitsvermittler nicht vorbereitet erschienen währe , hätte ich das ganze vergessen können.

                        Ich hatte mir aber vorher alles Infos die es im Netz gegeben hat zusammen gesucht , und mit zu dem Termin genommen.
                        So hat der Arbeitsvermittler gesehen das es mir ernst und wichtig ist das ich die Umschulung bekomme.

                        Das war natürlich nicht alles.
                        Man wir untersucht getestet u.s.w aber unter dem Strich kamm raus das ich die Umschulung zum Fahrzeuglackierer bewilligt bekommen habe.

                        Lange rede kurzer sinn, man bekommt diese Umschulungen, wenn man sich dafür 110 % einsetzt.
                        Man muss sich Argumente einfallen lassen warum das Arbeitsamt einem die Umschulung bezahlen soll.

                        Aber vielleicht schreibe ich dazu mal was ausführliches wenn ich wieder Internet zu Hause habe.


                        Gruß

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                        • #13
                          danke, dass du dir so viel zeit dafür nimmst...das sind ja schon mal ne menge informationen!

                          das mit den argumenten habe ich mir natürlich auch überlegt! man muss den mann, der einem dann ja gegenübersitzt beim amt, ja auch davon überzeugen, dass man das wirklich machen will! ich habe natürlich argumente dafür, aber es wäre natürlich auch gut zu wissen, welche argumente du in dem gespräch vorgebracht hast. des weiteren habe ich mir überlegt zu dem termin ne fotosammlung mit zu nehmen, damit man sehen kann, dass ich dass nicht nur aus heiterem himmel machen will, sondern mich in dem fall schon lange mit autos und lackieren und so weiter privat beschäftigt habe und beschäftige! obs was bringt weiss ich nicht, aber so kann man immerhin erkennen, dass da mehr dran ist, als nur irgendwie was anderes zu machen, ohne sich darüber gedanken gemacht zu haben.

                          also seid, ich das hier rein geschrieben habe, ist mir das verdammt wichtig geworden. wenn sowas klappt, wäre das absolut genial!

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                          • #14
                            Klar , nimm die Fotos mit.
                            Meine Argumente waren halt das ich meinen Job wegen meinem Rücken nicht mehr ausüben kann.
                            Bei mir geht es um das Gewicht und das ständige über Kopf arbeiten was man als Trocken und Akustikbau Monteur halt immer machen muss.
                            Ich habe ihnen das halt so verkauft das ich entweder jetzt mit 33 den Sprung machen muss
                            oder sie in 4-8 Jahren einen Dauer Arbeitslosen mehr haben.

                            Zusammen mit meinem Auftretten dort und meine Vorbereitung hat das dann halt die Früchte getragen so das ich jetzt in der umschulung bin. Nur leicht ist das ganze nicht.
                            Geht ja schon los ,das wenn man Arbeit hat , man garnicht in Frage kommt. Mein Glück damals war das mein Vertrag ausgelaufen ist .
                            Habe mich dann ganz Dumm gestellt. das er ja nicht verlängert wird.

                            Bleib drann.
                            Wo ei wille ist ist auch ein weg.

                            Zur not machste eine Ausbildung normal im Betrieb.
                            Verkürzt dort dann aber auch auf 2 Jahre.


                            Gruß

                            Kommentar


                            • #15
                              aalso...ende des monats habe ich einen termin beim amt. denke, dass es schon gut ist, dss ich nicht aufs amt gewartet habe, sondern mich selber um nen termin gekümmerthabe. das sieht natürlich immer besser aus!

                              bin ja mal gespannt, ob ich den lieben herrn g..... dann davon überzeugt bekomme! auf jeden fall werde ich mich dafür jetzt zu 110% einsetzen...wie ihr schon geschrieben und mich überzeugt habt, ...besser jetzt als nie!!!

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