Werbung Global Artikel

Einklappen

Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Was habt ihr nach dem Meister gemacht?

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • Was habt ihr nach dem Meister gemacht?

    Hi,

    falls falsches Unterforum bitte verschieben. Danke!

    Mich würde mal interessieren, was ihr nach dem Meister gemacht habt? Habe im Forum nichts gefunden, ob solch eine Frage bereits gestellt wurde.

    Habt ihr Euch Selbstständig gemacht, oder arbeitet ihr weiterhin in einem Betrieb, Studium, Gutachter,...????

    Ich würde gerne den Schadensgutachter nach dem Meister machen. Habe gehört, dass bei z.B. der Dekra auch Leute arbeiten, die "nur" den Meister haben (und dort als Schadensgutachter arbeiten).

  • #2
    Ich glaube das dir die Meisterausbildung nicht ganz für nen Gutachter reichen wird!

    Ich weiß auf jeden Fall, wenn ich mit Meister fertig bin, dass ich mich nicht Selbständig mache!! Hab nächste Woche Prüfung und die blöden Berechnungen wollen einfach nicht in meinen Kopf!!!

    Kommentar


    • #3
      Und wie war deine Prüfung?

      Was hast du nach dem Meister jetzt vor?

      Vielleicht können andere nochmal was zum Thema schreiben, die den Meister gemacht haben. Wäre interessant.

      Kommentar


      • #4
        DAS würd* ich auch gern wissen... Der Meister steht fest, doch was passiert danach? Angestellter, AWT oder gar Berufsschullehrer ;-P. Kann sich überhaupt jemand dazu äußern? Zumal ich das Gefühl habe, dass die meisten nach bestandener Prüfung sich nich wirklich mehr in diesm Forum bewegen... verständlicherweise

        Kommentar


        • #5
          Zitat von gogogadget Beitrag anzeigen
          Zumal ich das Gefühl habe, dass die meisten nach bestandener Prüfung sich nich wirklich mehr in diesm Forum bewegen... verständlicherweise
          Kannst Du diese Aussage mal näher beleuchten?

          Kommentar


          • #6
            Zitat von 40erKörnung Beitrag anzeigen
            Kannst Du diese Aussage mal näher beleuchten?
            Die Wissen dann alles.
            Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung ändern kann.
            Francis Picabia 1879-1953

            Kommentar


            • #7
              Zitat von gogogadget Beitrag anzeigen
              oder gar Berufsschullehrer ;-P.

              wieso, was spricht denn dagegen schön ein auf lehrer zu machen?
              also ich fand meine lehrer immer klasse,
              besonders die frau hansen beim schwimmunterricht!

              nee,
              mal im ernst, dann hast n titel und dit leben geht weiter.
              oftmal wie bisher, oder sattelst fachspezifisch um, und entwickelst dich weiter, oder machst ne bude uff, wenn omma ne halbe mille springen lassen hat,
              oder hast irgendwann kein bock mehr und wanderst aus,
              und kontrollierst leitplanken auf guten sitz!
              jeder halt so wie er mag. und irgendwann bisste och renter, so wie wir alle.

              Kommentar


              • #8
                Jaa, is schon klar... jeder wie er mag. Ich wollte nur mal hören wie es bei einigen nach bestandener Prüfung weiter ging.

                Wie wurdet ihr als frischer Meister in der Berufswelt empfangen?



                Und zur Beleuchtung: Ich hab halt das Gefühl, dass sich hier kaum ein Meister rumtreibt

                Kommentar


                • #9
                  Die meisten Meister die ich kenne oder die mit mir den Meister machten sind Arbeitslos oder Arbeiten für Gesellenlohn .
                  Lehrer kann man nicht direkt werden, dafür muss man erst ne bestimmte Zeit als Meister gearbeitet haben (3 Jahre) und dann noch mal 2 Jahre auch die Schulbank noch mal drücken. Und danach ist man kein voller Lehrer, sondern ein so genannter seiten einsteiger! Kann also nicht alles unterrichten was er will und muss schon dann am besten an 2 Schulen arbeiten um überhaupt auf seine Stunden zu kommen! Möglichkeit nr 2 ist, wenn man ein gdb schein von 50% hat, dann fallen die Meister Jahre weg die man vorher brauch. Lacktechniker oder Lacklaborant sind wieder ganz andere Bereiche! Und Gutachter sind in der regel Mechaniker, aber da bin ich nicht ganz genau Informiert und würde mich da auch gern mal schlau machen wie das aussieht und ob es da doch ne möglichkeit zu gibt sich in dem bereich weiter zu bilden!?

                  Kommentar


                  • #10
                    Ich hab nach der Meisterprüfung noch ein Jahr in der Industrie gearbeitet und hab mich dort um drei Lackierereien gekümmert. Danach hatte ich die Schnauze voll, da die Produktionsleitung Vorstellungen gehabt hat, die im Leben nicht zu realisieren waren.
                    Dann bin ich in den Aussendienst gewechselt und verkaufe jetzt alles rund ums Lackieren ausser Lack.
                    Ich find das dies die beste Entscheidung für mich war.. Ich komme in viele Firmen, führe Produkte vor etc. Ich bin in meiner Branche angekommen und der Verdienst ist auch um einiges besser als in der Industrie...

                    Kommentar


                    • #11
                      Zitat von Johnnie Beitrag anzeigen
                      Und wie war deine Prüfung?

                      Was hast du nach dem Meister jetzt vor?

                      Vielleicht können andere nochmal was zum Thema schreiben, die den Meister gemacht haben. Wäre interessant.
                      Frage oben beantwortet

                      Kommentar


                      • #12
                        Zitat von potlife Beitrag anzeigen
                        Die meisten Meister die ich kenne oder die mit mir den Meister machten sind Arbeitslos oder Arbeiten für Gesellenlohn .
                        Das sind ja tolle Aussichten Aber Danke, dass Du das so offen erzählst. Nach der Recherche im Forum hier bin ich wohl zu dem Schluss gekommen, dass sich der Meister für mich nicht wirklich lohnt.

                        Scheint mehr gut fürs Ego, aber nicht so gut fürs Wallet zu sein. Letzteres ist mir aber irgendwie wichtiger !

                        Kommentar


                        • #13
                          Jau....hab nach der meisterprüfung noch ca 6 monate als lackierer gearbeitet...
                          Gesellenlohn, da er mich nicht als meister anstellen wollte, verantwortung hatte ich aber natürlich die volle und war immer an allem schuld, wurst ob ne maus in die ecke geschi...en hat oder ob der abfluss verstopft war :/

                          Hatte jedenfalls die schnauze voll....dazu kamen gesundheitliche probleme mit den ganzen löse und verdünnungsmitteln.
                          Kurzum: ich bin jetzt verkäufer bei ner zeitung! Die kohle kann sich sehen lassen, arbejtszeiten sind obergeil, keine dreckigen hände mehr, keine giftigen dämpfe/ stäube mehr, angenehme arbeitstemperaturen, absolut tolle mitarbeiter und chef...
                          Was will man mehr?
                          Ne kleine werkstatt werd ich mir jetzt einrichten und dann werd ich wieder beginnen alte motorräder bzw autos zu restaurieren und ich werde dem e-gitarrenbau fröhnen
                          Und so kleinreparaturen aus der verwandschaft kann ich dann auch endlich mal machen und muss die nicht immer vertrösten.

                          Will ich in die werkstatt zurük?? Nur wenns sein muss!! Lackieren und spengeln taugt als hobby vielmehr ! Da machts richtig spaß ohne zeitdruck was zu reparieren, sodass es wie neu aussieht.
                          Wenn ich zurück muss, dann als spenglerei / lackiererei - leiter oder als meister in der kundenannahme. Ansonsten nö danke

                          Gruß

                          Kommentar


                          • #14
                            Meister

                            Hi

                            habe 18986 den Meister gemmacht , habe alle Positinen durch wie mitarbeitender Meister , Gruppenführer, Abteilungsleiter , Betriebsleiter und war insgesamt 16 Jahre selbständig gewesen ,
                            Meinen letzten Betrieb musste ich leider zusperren ,weil immer weniger Kundschaft kamm....Hatte keine Reklamationen und kein minderwertiges Material ( RM )
                            nein unser Staat baute ne Strassenbahn über 4 -5 Jahre und schränkte die Zufahrtsstrassen so ein das Händler nicht mehr kamen und Privatleuten die umgehung zu mir zu weit waren

                            Kundschaft ist eben bequem und wenn man mit drei Leuten arbeitet keinen Kredit bei der Bank bekomen hat und nur mit dem was man gespaart hat aufmacht kann man sich nicht viel leisten
                            Ausserdem machten noch in der Umgebung 3 Spotrepairer auf
                            die weder Vorschriften bekommen habe noch sonstwas ..einfach lackierten ohne Gesellenbrief oder sons twas , , das Material aus dem Internet bezogen und haben die Preise unterboten,,,,,,
                            die Gegend ist bekannt dafür , das nur der Preis zählt und nicht die Qualität ...
                            Dachte nach dem ich Meister bei Benz war , das das ankommt ...von wegen ..

                            was ich bekommen habe ? was ich heute habe ? was mir das gebracht hat ??

                            4 Herzinfarkte

                            würd mich nie wieder selbständig machen ... vorher ist mann der Depp von Chef mit festem Lohn , selbstänig der Depp von allen ohne festes Einkommen und Altersvorsorge


                            Aber mal anders gefragt , was nützt mich mein Meistertitel wenn ein Geselle auch einen Betrieb aufmachen darf ?? was vorher nicht war ??? bei uns gibts keine freien Stellen als Meister ...warum habe ich dann das ganze Geld investiert

                            vielleicht hört es sich verbittert an doch so hab ichs erlebt
                            leider

                            Kommentar


                            • #15
                              Ich hole das Thema mal nochmal hoch. Ich bin selbst den Meister am machen und wenn alles geklappt hat, die Tage hoffentlich selbst Meister. Habe das Ganze in Vollzeit gemacht.

                              Wenn jemand sich entschließt Meister zu machen, sollte er sich, finde ich, zwingend vorher überlegen, was will ich danach machen.

                              Wenn man nicht ausreichend Geld auf der Seite hat, zwingt dich die Schule an den Rand des finanziellen Unterganges. Ich kann nur von der Vollzeit-Geschichte spreche .
                              Wenn man ein gewisses Alter überschritten hat, da reicht schon teilweise das 20te Lebensjahr, hat man finanzielle Verpflichtungen, die mit dem Bafög gedeckt werden können, aber der Lebensunterhalt auf der Strecke bleibt.

                              Ich musste, ohne zu übertreiben zeitweise überlegen, kauf ich mir Fleisch oder fress ich schon wieder Nudeln.

                              Auf was ich hinaus will, wenn man den Meister in Vollzeit macht, muss man sich klar sein, was ist das Ziel und die Hauptantwort darf nicht heißen, der Meisterbrief, dieser darf nur din Zwischenschritt sein.

                              Wenn man vorne die Sache finanziel nicht richtig durchdacht und geplant hat, ist man nach dem Meister total abgebrannt, dann gibt es im "schlimmsten" Fall nurnoch zwei Überlegungen.
                              Gehe ich regulär fürn Gesellenlohn arbeiten oder mach ich jetzt arbeitslos.

                              Die Situation fürn Gesellenlohn hört sich vorher nicht schlimm oder tragisch an, auch wenns einem vorher bewusst ist, aber nachher wenn du das doppelte an Geld versenkt hast in dem Jahr, als angenommen, ist das die Kirsche auf der Sahne.

                              Kommentar

                              Unconfigured Ad Widget

                              Einklappen
                              Lädt...
                              X