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Meisterbrief Österreich

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  • Meisterbrief Österreich

    Hallo zusammen.

    kann mir jemand weiter helfen was Meisterbrief in Österreich angeht?

    Was zur praktischen Prüfung kommt?
    In welchen Bundesländer kann man in den Kurs gehn?

    Danke.

  • #2
    Bei euch gibt es doch auch ne Innung und/oder Handwerkskammer, die geben dazu Auskunft.
    Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung ändern kann.
    Francis Picabia 1879-1953

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    • #3
      ja stimmt schon, da wirst du von einem zum anderen verbunden und keiner kann dir wirklich weiter helfen.

      Laut Netz gibts in ganz Österreich nur einen Meisterkurs und der is nur Freitag, Samstag.

      würdet ihr ohne vorbereitungskurs zur M. Prüfung antreten. und alles auf eigene Faust lernen.

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      • #4
        ja stimmt schon, da wirst du von einem zum anderen verbunden und keiner kann dir wirklich weiter helfen.
        Hallo,

        der richtige Ansprechpartner für dich wäre die Wirtschaftskammer Salzburg. Die sollten dir kompetent weiterhelfen können.

        http://portal.wko.at/wk/format_detai...ungsaussschuss

        Gruß
        Alex

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        • #5
          Servus,

          Normal bekommt man (zumindest in tirol) eine einladung samt anmeldezettel.
          Da gibts dann eine info veranstaltung, bei der alle fragen beantwortet werden.

          Mein kurs beginnt am 9.9.2013 und ich freu mich riesig drauf!

          3 Monate jeden tag 8 stunden kurs, fallweise auch samstags.

          Gruß
          Harald

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          • #6
            Tach die runde!

            Bin jetzt im zweiten monat des meisterkurses und ich muss sagen, das ist schon verdamt nochmal ein studium ! :/

            Vom lackieren wird nicht viel geredet/gelehrt! Das meiste bezieht sich auf den kfz bereich...motoren getriebe...fahrwerk...elektrik ...hybridfahrzeuge...dann die ganze verdamte trockene theorie...ich werd verrückt :(

            Ich wollte den lackierermeister machen und nicht ein fachstudium zum thema fahrzeugbau samt motlrentechnik und elektronik... Und den stoff den wir hier in 3 monaten hineingepresst bekommen, könnte man gaaaaaaanz locker auf drei jahre ausdehnen und alles so behandeln und erklären, dass es jeder versteht!

            Gut, bei uns gibt es nur den karosseriebautechniker-meister, da gehört alles dazu, nur dass man vom lackieren sooooviel abstand nimmt find ich gelinde gesagt ne frechheit.

            Naja, wird schon irgendwie schiefgehen, solange ich im praktikum nicht durchfalle, geht das dann noch, doch sollte ich irgendwo im praktischen durchrasseln, dann darf ich zwei jahre warten, bis die nächste meisterprüfung stattfindet.
            Lange rede kurzer sinn: an die österreicher, vorallem an die tiroler: überlegt euch gut ob ihr das machen wollt! Da erwartet euch ein fachstudium über den fahrzeugbau und da solltet ihr sowohl elektronisch, sowie mechanikertechnisch und alles was es so im fahrzeugbau gibt auf zack sein...sonst wird das arg heftig.

            Gruß

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            • #7
              Hi
              Weißt du schon was du bei der Praktischen machen musst?
              Mfg

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              • #8
                Soda,

                Alles ist gut gegangen, Ich bin seit gut einem Monat Karosseriebautechniker Meister

                Also: Spenglerisch musste bei uns in Tirol ein Dacheck von einem Steyr LKW/Bus angefertigt werden, das aber ziemlich abgeändert wurde, sodass nicht feststellbar ist, von welchem Steyr Buss es deffinitiv stammt! (16 Stunden Zeit)

                Beim Lackieren: Man musste sich selber ein Fahrzeug in der Golfklasse besorgen mit Metallic Lack. Man musste mit Wasserlack arbeiten, also 2Schicht Aufbau auf Wasserbasis.
                Lackiert werden musste: Motorhaube anlieferung mit ca 2cm großer Spachtelstelle mit P 80 geschliffen und rundherum ca 3cm blankes Metall! Ebenso der Kotflügel und die jeweilige Tür musste Beilackiert werden. Ich hatte einen Audi S4. (gute 12 Stunden Zeit)

                Dann gabs noch Schweißprüfungen: Stahlblech Mig Löten, Alu Wig Kehlnaht, und Stahlblech Autogenschweißnaht beim Spengler Stück. (Jeweils 2 Stunden Zeit)

                Theorie: Fachtechnologie (also alles was mit Fahrzeugkunde zutun hat) (1Stunde, was fast nicht zu schaffen ist zeitlich), Fachrechnen (1,5 Stunden Zeit, Total easy), Fachzeichnen (2Stunden Zeit, verdammt knapp bemessen die Zeit), Fachkalkulation (2Stunden Zeit, absolut außreichend und total easy)

                Mündlich: Fachgespräch (mindestens 40min max. 45-50min Zeit) (hier spielt der sympathiefaktor eine sehr große Rolle!)

                Alles in Allem hat mich der Spaß gute 10 000 € gekostet, wobei ich aber noch keinen Meisterbrief bekomme, da man dafür die Unternehmerprüfung benötigt, die kostet weitere 1500€

                Ich bin aber berechtigt, den Meistertitel zu führen, da ich Auch den Lehrlingsausbilder Kurs schon gemacht habe vorher. Ich habe anstatt dem Meisterbrief 3 Prüfungszeugnisse außgestellt bekommen: Mündlich, Praktisch und Schriftlich

                Zur Förderung: Für den absolvierten kurs (anwesenheitspflicht von 70% glaub ich) gibts bis zu 50% zurück, aber max 500€ (typisch österreichisch halt wieder) und für die bestandene Prüfung gibts dann nochmal bis zu 250€, wurde mir auber aus unbekannten Gründen abgelehnt...Bürokraten eben :/

                Der ganze Kurs ist steuerlich absetzbar, auch alle nebenkosten wie Kilometergeld, essen, Diesel/Bnzin, Die Rupes Bigfoot Poliermaschine, die ich mir estra für die Prüfung gekauft habe (fällt unter erhöhte mehrausgaben) Anzug fürs Fachgespräch...
                Einfach jede noch so kleine Rechnung aufbehalten und sammeln und dann alles einem vertrauenswürdigen Steuerberater geben! Der kennt alle kniffe und wenn der 50€ verlangt, dann ists das allemal wert, da bekommt man wirklich viel beim Lohnsteueraußgleich zurück!

                Bei weiteren Fragen einfach Fragen

                Gruß
                Harald

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                • #9
                  Huuuuh ... ist ja ein Mordsaufwand! - Aber wohl überall so?

                  Sich selber ein Fahrzeug besorgen, mann mann. Und für die Ausbildung kassieren sie auch .... Machen jene überhaupt irgend etwas selber?

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                  • #10
                    Bin auch gerade dabei mich zu erkundigen wie das alles abläuft.
                    Infoabend habe ich schon besucht, und was alles im großen und ganzen verlangt wird weiß ich auch schon.
                    Praktisch wirds bei uns in Oberösterreich ein Federbeindom, Kotflügel richten + verzinnen und Lackieren, am Fahrzeug gehört gerichtet, Folieren, Dellendrücken, Steinschlag in der Windschutzscheibe, Schweißprobe, Fahrzeug auf richtstand aufspannen, und rückverformen, Stoßstange auslackieren und dann eben die Theorie schriftlich und mündlich.
                    Das einzige was wir uns besorgen müssen ist eine Stoßstange aber ansonsten wird dir eine bereitgestellt.

                    Was mich interessiert wie ging es dir nach der Meisterprüfung, hat es sich in deinen Augen gelohnt oder sollte man es sich nochmal überlegen?

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                    • #11
                      Hallo. Habe den Meisterbrief letztes Jahr im Wifi Steiermark gemacht. Falls du Fragen hast, kannst du dich gerne bei mir melden. Beste Grüße

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